Die größten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung

Die größten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung

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08.11.2005 - Die größten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung

Als Webmaster wünschen Sie sich möglichst viel Traffic auf Ihrer Website - die Besucher sollen sich auf Ihrem Internet-Auftritt tummeln. Damit das geschieht, muss dieser möglichst hoch und treffend in den Suchmaschinen gefunden werden. Und genau hierzu gibt es eine Menge Tipps. Vor allem falsche Tipps. Tipps, mit denen Sie garantiert nicht gefunden werden.

Für alle, die nicht gerne im Schatten stehen und deren Websites auf den Bühnen der Suchmaschinen stehen sollen, haben wir einige Fakten erstellt, die es zu beachten gilt. Und weil es so schwierig ist, exakte, allgemeingültige Tipps bezüglich der Suchmaschinen-Optimierung zu geben, sagen wir einfach, wie man es auf keinen Fall machen soll - das ist nämlich ganz simpel.

1. Gleicher Inhalt auf verschiedenen Websites

Immer noch sichern sich viele Website-Betreiber mehrere Top-Level-Domains (TLD) für ihr Unternehmen (.de, .eu, .com etc.). Entweder wollen sie durch diese Taktik einfach ihren Namen schützen. Oder sie präsentieren den gleichen Inhalt auf Ihren verschiedenen Domains - mit dem Ziel, hohe Suchmaschinenergebnisse zu erreichen. Hierbei missachtet der nur scheinbar findige Website-Betreiber jedoch eins: Suchmaschinen-Spider sind schnell gelangweilt - wie der Mensch auch, lesen sie Texte nicht gerne mehrmals. Wer also auf diese Weise pfuscht, wird schnell mit der Verbannung aus dem Suchindex bestraft.

Ebenfalls längst veraltet aber noch gerne praktiziert: die Verwendung extra langer URLs. Mit möglichst vielen Schlagworten der Branche/des Unternehmens sollen sie zu besseren Suchergebnissen führen. Vollkommen außer Acht gelassen wird hierbei die Tatsache, dass "wwww.Bauer-Muenchen-Unterfoehring-grosse-Eier-frisches-Fleisch.de" nicht nur ziemlich albern klingt und ist, sondern durch die heute von nahezu jedem Nutzer verwendeten Suchmaschinen keinen Nutzen hat. Google und Co. durchsuchen zwar den Inhalt - aber den der Website.

Und hier gibt's dann doch noch einen Tipp, wie Sie es besser machen können: haben Sie bereits verschiedene TLDs, nutzten Sie diese, indem Sie verschiedene Inhalte auf die Websites stellen. Sie haben die Möglichkeit, die Texte den TLDs und somit den Usern anzupassen. Konkret heißt das, bei einer .de Website sprechen Sie deutsche Kunden an, passen die Seiten auf den deutschen Markt an. Bei einer .com Site machen Sie dasselbe mit internationalen Lesern. So helfen die unterschiedlichen TLDs nicht nur, gute Suchmaschinen-Ergebnisse zu erzielen. Sie helfen auch, eine breitere Masse an Kunden anzusprechen.

2. Doorway-Pages

Doorway-Pages beinhalten eine automatische, vom Nutzer unbemerkte, Weiterleitung auf die eigentliche Website. Sie sind demnach ein getarntes, überoptimiertes Vorprogramm des jeweiligen Internet-Auftrittes, gebaut um die Robots und Spider der Suchmaschinen auszutricksen. So schön und einfach dieses Konzept klingt, vom Einsatz von Doorway-Pages ist jedoch klar abzuraten.

Denn obwohl jede Suchmaschine mit einem eigenen, individuellen Algorithmus arbeitet, werden diese Tricks und Manipulationsversuche schnell erkannt und führen häufig zur totalen Verbannung aus dem Index des Suchdienstes. Google achtet beispielsweise stark auf eingehende Links sowie deren Qualität. Auch on-page Elemente werden berücksichtigt. Daher sollte jede einzelne Seite einer Website so gestaltet sein, dass sie in jeder Suchmaschine ein möglichst hohes Ranking erzielt. Es reicht nicht aus, eine einzelne Seite (oder auch Doorway-Pages) zu perfektionieren.

3. Wahlloses Verlinken möglichst vieler Seiten

Google achtet, wie oben erwähnt, auf die Verlinkung der Web-Präsenzen. Vor allem aber achtet Google auf eingehende Links. Doch auch diese Links sollten nicht von irgendwelchen Websites stammen - die Strategie, nur möglichst viele Sites mit der eigenen zu verlinken, kann nämlich auch Nachteile haben, sie kann sogar das Gegenteil eines hohen Page-Ranks bewirken.

Nicht die Quantität sondern die Qualität der eingehenden Links ist von großer Bedeutung: Friseur Müller aus Bochum hilft es wenig, wenn die Kleingarten-Anlage Grüner Daumen aus Zwickau auf seine Seite verweist. Sinnvoller wäre es für Friseur Müller, eingehende Links von anderen Friseuren oder von Friseurprodukt-Vertreibern zu erhalten. Wichtig sind die Beziehungen der verlinkten Seiten zu einander, sowie deren jeweiliger Status bei Google. Verweise von Sites, die selbst einen hohen Page-Rank bei Google genießen, sind wertvoller für die eigene Website als Links von Seiten, die weniger angesehen sind.

Die Verlinkung von Websites sollte demnach mit Bedacht durchgeführt werden - lieber wenige, aber dafür gehaltvolle, aus derselben Branche stammende Links.

4. Versteckter Text

Versteckter Text - damit ist genau das gemeint, was gesagt ist. Die Technik ist ebenso simpel: Texte werden für den Leser nicht sichtbar auf der Seite versteckt.

Das kann z.B. weißer Text auf weißem Grund sein oder Text, der sich hinter einer Grafik verbirgt. Die Texte selbst beinhalten einfach lauter Suchwörter - auf den ersten Blick eine gute, einfache Idee. Aaaber: die Suchmaschinen-Spider erkennen im Gegensatz zu den Lesern die Schrift und durchschauen den Trick. Und sie bestrafen auch hier den Website-Inhaber für dessen Kreativlosigkeit mit Verbannung vom Suchmaschinen-Index. Alternative: gut geschriebene, sinnvolle Artikel. Natürlich offenherzig präsentiert.

5. Schlechte Content-Management oder Shop Systeme

Minderwertige CM- oder Shopsysteme sind in der Regel das Gegenteil von suchmaschinenoptimiert. Sie erkennen diese antiquierten Systeme meist an der Optik der beigelegten Templates - die erinnert eher an den Tante-Emma-Laden um die Ecke als an eine aktuelle eCommerce Plattform. Die Templates sehen häufig aus, als wären sie in den 80er Jahren gestaltet worden. Zur Erinnerung: der Look der 80er war grauenhaft.

Nur wenige CMS (und deren Shop-Module) sind also geeignet, um gute Suchmaschinen-Ergebnisse zu liefern. nexecutive ist eines der wenigen suchmaschinenoptimierten Content-Management-Systeme. Zudem führt auch das nexecutive Shop-Modul zu exzellenten Such-Ergebnissen. Beim Design ist nexecutive vollkommen flexibel - selbst einem 80er Jahre Fan präsentiert nexecutive höchste Ranking-Plätze (allerdings auf eigene Verantwortung - die User sollen schließlich wiederkommen).

6. Komplette Websites in Flash

Flash ist bei vielen Webdesignern sehr populär, lassen sich doch damit prima Animationen, Videos und Ähnliches in den Internetauftritt einbinden. Entsprechend großzügig wird auch mit Flash umgegangen: gerne werden komplette Websites in Flash umgesetzt. Suchmaschinen-Spider bleiben hierbei allerdings ungeachtet.

Besteht eine Website nämlich größtenteils aus Flash, ist eine Suchmaschinen-Optimierung nicht realisierbar, da die Inhalte einer solchen Homepage von Spidern nicht gelesen werden können. Webauftritte hingegen, in denen Flash nur eingebettet ist, ansonsten aber HTML vorherrscht, sind für einen Profi relativ einfach zu optimieren.

7. Nutzung des MS Word HTML-Generators

MS Word bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Dokumente mittels eines HTML-Generators in HTML abzuspeichern. Dies sollten Sie jedoch tunlichst unterlassen! Die in HTML gespeicherten Dokumente beinhalten als solche nämlich enorm viele Zeilen mit belanglosen Codes. Und diese sind schlecht für Suchmaschinen Spider - die können damit nicht nur rein gar nichts anfangen, sondern werden zusätzlich bei ihrer Arbeit behindert.

Auch das Entfernen dieser Codes ist nicht unbedingt einfach. Besser: erst gar keine Word Dokumente in HTML speichern. Sollte HTML für Sie ein böhmisches Dorf sein, lassen Sie lieber den Spezialisten ran.

8. Mangelnde Pflege, keine Updates

Unter Pflege sind hier nicht die hygienischen Verhältnisse auf der Website gemeint, sondern deren Aktualität - ein sehr wichtiger Aspekt der Website-Betreuung wie auch der Kundenfreundlichkeit.

Ungepflegte Webauftritte laden den User nicht zum Verweilen oder Wiederkehren und schon gar nicht zum Kaufen ein. Websites, die den Eindruck vermitteln, vor Monaten oder gar Jahren die letzte Erneuerung erfahren zu haben, übertragen dieses Gefühl auch auf das Unternehmen. Es wirkt verstaubt und wenig kundenorientiert.

Genauso sieht es mit der Funktion aus - werden die Kunden korrekt weitergeleitet, funktionieren alle Links? Erscheinen alle Bilder korrekt? Nicht zu vergessen sind die Inhalte. Möglichst häufig sollte Neues auf Ihrer Site zu lesen sein - frische Texte sind ein Grund, Ihre Seiten abermals zu besuchen. Der Kunde erwartet Funktionalität und Service. Vom gesamten Unternehmen.

Ebenso wie Ihre Kunden verhalten sich übrigens auch die Suchmaschinen-Spider: sie achten beim Bewerten von Websites auf aktualisierte Inhalte - alter Kram schneidet hier schlecht ab.

9. Ignoranz gegenüber neuen Technologien

Wie bereits in Punkt 8 beschrieben, sollte Ihre Internetpräsenz stets aktuell und kundenfreundlich sein. Hierzu gehört auch die Nutzung neuester Technologien - schließlich ist die Website häufig der einzige Verkaufsraum eines Unternehmens. Der Kunde erwartet hier also einiges.

Möglicherweise haben Ihre Kunden bereits von der einen oder anderen technischen Neuheit erfahren - sie werden sich freuen, diese auf Ihrer Website bereits angewendet zu sehen. Oder umgekehrt: Ihre Kunden lernen durch Ihre Seiten Innovationen kennen - ein Grund mehr, Ihre Website erneut aufzusuchen.

Dennoch verschließen sich viele Unternehmen gegenüber Neuheiten: so werden RSS-Feeds, Blogs oder Podcasts eher selten angeboten. Ungeachtet der Tatsache, dass RSS-Portale immer mehr Zulauf finden, sind Feeds bei Unternehmen kaum zu finden - obwohl gerade hierdurch eine Vielzahl von Kunden ohne großen Aufwand erreicht werden kann.

Ähnlich sieht es mit Bezahlsystemen aus. Häufig hat der Kunde beim Zahlen nur eine Möglichkeit: die Kreditkarte. Ungeachtet der Tatsache, dass längst nicht alle geschäftsfähigen Menschen über eine solche verfügen, bzw. diese nicht online einsetzen möchten. Warum also hat der Kunde nicht die Wahl? Er ist schließlich König! Behandeln Sie ihn entsprechend. Bieten Sie Ihren Kunden möglichst vielfältige Zahlungsmöglichkeiten an - Kreditkarte, Rechnung, Nachnahme oder ein Bezahlsystem wie z.B. Money-Bookers oder Paypal. Lassen Sie Ihre Kunden entscheiden.

10. Nutzung gleicher Templates in derselben Branche

Wird exakt der gleiche Inhalt, bzw. das gleiche Template einer Website mehrfach für die gleichen Schlüsselworte oder Keywords verwendet, sind hohe Suchmaschinen-Ergebnisse kaum zu erreichen.

nexMedia geht daher bei nexecutive Kunden einen großen Schritt weiter: entweder wir verpassen Ihrer Website direkt ein individuelles Design, oder wir stimmen Ihr Template auf Ihre persönlichen Anforderungen ab. Selbst wenn Bauer Meier die dickeren Kartoffeln hat - mit nexecutive werden Ihre Kartoffeln mit Sicherheit gefunden. Allein das zählt.

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